Am
27. Februar 2010 organisierten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der
INSEL – Akademie eine
Kinder-Umwelt-Konferenz.
Diese wurde in der Sternwarte Radebeul organisiert. Thema dieser Kinder-Umwelt-Konferenz war die Lichtverschmutzung.
Am Nachmittag sind die Kinder und Jugendlichen den verschiedensten Fragen auf den Grund gegangen, wie zum Beispiel: „Warum werden Insekten vom Licht angezogen? Gibt es mehr Unfälle, wenn man aus der Stadt aufs Land fährt? Sinkt die Kriminalitätsrate, wenn die Geschäfte mehr mit Licht beleuchtet werden? Fühlt man sich sicherer, wenn die Straßen viel mehr beleuchtet sind?“
Das Besondere an der Kinder-Umwelt-Konferenz ist, dass sie von den Teilnehmerinnen und Teilnehmern der INSEL – Akademie geplant, organisiert und durchgeführt wird, ganz unter dem Motto: Von Kindern und Jugendlichen für Kinder und Jugendliche. Natürlich waren die Referenten auf dieser Konferenz Kinder und Jugendliche.
Vor allem nach der Konferenz hatten alle Besucher noch Gelegenheit, die verschiedenen Teleskope der Sternwarte auszuprobieren, das Planetarium und die Ausstellung zu besuchen, aber auch kleine Experimente und Basteleien rund um die Astronomie auszuprobieren.

ist ein Projekt des LJBW e.V. im Kinder- und Jugendhaus
INSEL. Gefördert vom
Europäischen Sozialfonds und dem Freistaat Sachsen.


Seit Januar 2010 besteht im Kinder- und Jugendhaus INSEL das eigenständige Projekt “INSEL-Akademie”
Dieses Projekt wird realisiert im Ergebnis eines Ideenwettbewerbes “Ganzheitliches Lernen im Projekt”, den das Sächsische Kultusministerium im Rahmen der ESF-Projekte des Ministeriums ausgeschrieben hatte. Nach einer Antragstellung bei der Sächsischen Aufbaubank erhielt der LJBW im Dezember 2009 die Bewilligung des Projektes.
Gefördert wird das zweijährige Projekt bis Januar 2012 aus dem Europäischen Sozialfonds und dem Freistaat Sachsen.

Als zwei Ansprechpartner sind die Sozialpädagog(inn)en Manuela Böck und Falko Schnitter tätig. Sie leiten das Projekt, sind Betreuer/innen und Ansprechpartner in allen Aktivitäten.
Der Anspruch des Projektes wird im Namen A K A D E M I E deutlich:
A ttraktive Projekte selbst gestalten
K ompetenzen fördern
A kzeptanz üben
D enkanstöße geben
E rfahrungen sammeln
M öglichkeiten ausschöpfen
I nteressen wecken
E ngagement, Erfolg haben.
Im Projekt wirken 50 Schülerinnen und Schüler aus mehren Schulen mit. Mit den Schulen, besonders dem Gymnasium Dresden-Cotta, der Mittelschule Dresden-Cossebaude und dem Förderschulzentrum “Am Leutewitzer Park”, hat der LJBW e.V. Kooperationsverträge abgeschlossen.
Alle aktuellen Informationen zum Projekt werden auf der Webseite des
Kinder- und Jugendhauses INSEL veröffentlicht. Die Teilnehmenden am Projekt werden auch eine eigene Homepage erstellen.
Auf einer Jahreskonferenz haben die Teilnehmenden am 29.01.2011 im Beisein von Eltern und von Gästen die Bilanz des ersten Akademie-Jahres gezogen.
Die Fachtagung am 15.10.2010 widmete sich einem wichtigen gesellschaftlichen Problem, dass nur interdisziplinär zu lösen ist: der Sicherung des künftigen technischen Fachkräftenachwuchses.
Die
Deutsche Akademie für Technikwissenschaften (acatech), die unsere Fachtagung unterstützte, veröffentlichte 2009 ein “
Nachwuchsbarometer Technikwissenschaften”. Aus diesem geht hervor, dass eine gelungene Techniksozialisation vor allem abhängig ist von einer Förderung des spielerischen und experimentellen Umgangs mit Technik und Natur-wissenschaften. So wird das technische Interesse geweckt und die Aufgeschlossenheit gegenüber Technik verbessert. Dies stellt Anforderungen sowohl an den Freizeitbereich (außerschulische Jugendbildung/Kinder- und Jugendarbeit) als auch an Schule, Elternhaus und breite Öffentlichkeit.
In einem Fachvortrag, mit Erfahrungsberichten und in Workshops wurden unterschiedliche Aspekte der “Technikbildung von Anfang an” erörtert.
Die Fachtagung fand in Leipzig statt. Wir waren zu Gast bei
INSPIRATA, dem Zentrum für mathematisch-naturwissenschaftliche Bildung e.V.
Gefördert wurde die Fachtagung durch das Sächsische Staatsministerium für Soziales und Verbraucherschutz. Die Tagung war als Fortbildungsveranstaltung durch das Sächsische Staatsministerium für Kultus und Sport anerkannt (Nr. SMK02463).
Überall auf der Welt rätseln Kinder und Jugendliche über alltägliche Phänomene und versuchen diese zu begreifen. Dazu brauchen sie Anregung und Unterstützung. Bei der Fortbildung steht das Erleben, Entdecken und Experimentieren auf naturwissenschaftlich-technischem Gebiet sowie das Erklären im Vordergrund. Es ist unser Ziel, bei Kindern die Neugierde für technische, ökologische und wissenschaftliche Fragen zu wecken und dies mit einfachen Mitteln anschaulich und leicht zu erklären.
Die Ausbildung beschäftigte sich ausschließlich mit einfachen, leicht umsetzbaren Experimenten zu allen Themengebieten, sowie einer theoretischen Einführung in das Konzept der „Kleinen Findigen“.
Qualitätsentwicklung und Evaluation sind wichtige Instrumentarien für die Weiterentwicklung der Kinder- und Jugendarbeit und für den Nachweis pädagogisch wertvoller Arbeit im Interesse von Kindern und Jugendlichen.
Ein Fachseminar am 14.11.2010 richtete sich an Mitarbeiter(innen) und Leitungskräfte in Kinder- und Jugendfreizeiteinrichtungen sowie deren Träger.
Referent war Herr Tobias Heinemann vom Kulturbüro Dresden e.V.
Das Seminar wurde gefördert vom Sächsischen Staatsministerium für Soziales und Verbarucherschutz.
In diesem Werkstattkurs vom 10. bis 12. Oktober 2010 haben die Teilnehmenden mit unterschiedlichen Materialien Spiel-und Bauerfahrungen gewinnen und erfahren können und wie man diese für die Bildungsarbeit nutzbar machen kann.
Den Teilnehmenden wurden Aufgaben gestellt, welche sie in der Gruppe lösen mussten (z.B.: Bau einer Murmelbahn mit Alltagsgegenständen, Spielbrunnen). Während der Aufgabenbewältigung wurden Koordination, Konzentration, Kommunikation sowie Kreativität gefördert und die Teilnehmenden bekamen Anregungen, wie sie diese Methode in ihren Einrichtungen umsetzen können. Der theoretischen Teil des Werkstattkurses beschäftigte sich mit Lerntheorien und dem Beitrag von Spielen und Bauen zum Kompetenzenerwerb.
Referent war Gerd Knecht von der Akademie Remscheid.


Zwei Jahre nach der EXPO SCIENCE EUROPE (ESE) 2008 in Budapest/ Ungarn, war 2010 erneut eine multilaterale Begegnung junger Menschen aus ganz Europa, die sich in ihrer Freizeit mit naturwissenschaftlich-technischen Projekten beschäftigen.
Moskau war vom 27. Juni bis 4. Juli 2010 der Veranstaltungsort dieses seit vielen Jahren erfolgreich stattfindenden internationalen Austausches Jugendlicher zwischen 12 und 21 Jahren. Ihr gemeinsames Interesse an naturwissenschaftlich-technischen Projekten bildete dabei die Basis für die abwechslungsreiche Gestaltung der Begegnungszeit.
Der Veranstaltet hatte zur ESE 2010 eine Webseite eingerichtet: http://ese2010.milset.org
Die Teilnahme an der ESE 2010 wurde gefördert aus Mitteln des Kinder- und Jugendplanes des Bundes.
ESDY – das ist der European Science Day for Youth (ESDY) – der Europäische Wissenschaftstag für Kinder und Jugendliche.
Überall in Europa konnten sich an diesem Tag, dem 14. April 2010, Mädchen und Jungen mit einem einfachen wissenschaftlichen Experiment beteiligen und dann ihre Erfahrungen im Internet austauschen. Der LJBW und viele seiner Mitgliedseinrichtungen sind seit 5 Jahren dabei.
Ein Rückblick auf die vergangenen Jahre gibt es im Internet.
Der inhaltliche Schwerpunkt im Jahr 2010 war vom Internationalen Jahr der biologischen Vielfalt abgeleitet.
Koordiniert wurde der Tag durch das litauische Mitglied unserer internationalen Assoziation
MILSET. Ansprechpartner in Deutschland ist unser Landesverband Sächsischer Jugendbildungswerke e.V.:
info@ljbw.de
Im 14. Jahrgang des Wettbewerbes nahmen über 7.000 Schüler/innen teil. Sie kamen aus fast 300 Schulen aller Schularten (Grundschule, Mittelschule, Gymnasium, Schulen zur Lernförderung).
Schirmherr des Wettbewerbes ist der Sächsische Staatsminister für Kultus und Sport, Herr Prof. Dr. Wöller.
Der Festvortrag wurde in diesem Jahr von Prof. Dr. Guido Brunnett – Professur Graphische Datenverarbeitung und Visualisierung aus der Fakultät für Informatik gehalten – Thema: “Von Menschen und Monstren – Berichte aus der heilen Welt der Computergraphik”
Die Ehrung fand im neuen Hörsaalgebäude der TU Chemnitz statt.
