LJBW e.V. milset Europa

INSEL-Akademie

Vom  Januar 2010 bis Januar 2012 bestand im Kinder- und Jugendhaus INSEL das eigenständige Projekt “INSEL-Akademie”

Dieses Projekt wurd realisiert im Ergebnis eines Ideenwettbewerbes “Ganzheitliches Lernen im Projekt”, den das Sächsische Kultusministerium im Rahmen der ESF-Projekte des Ministeriums ausgeschrieben hatte. Nach einer Antragstellung  bei der Sächsischen Aufbaubank erhielt der LJBW im Dezember 2009 die Bewilligung des Projektes.

Gefördert wurde das zweijährige Projekt bis Januar 2012 aus dem Europäischen Sozialfonds und dem Freistaat Sachsen.

Mit einer Abschlusskonferenz am 19. Januar 2012 aller Teilnehmenden der INSEL-Akademie, gemeinsam mit ihren Eltern und vielen Gästen, konnten die Ergebnisse des Projektes vorgestellt werden.

Der verband bemüht sich um eine Fortführung des Projektes ab Schuljahr 2012/13. Dazu werden die entsprechenden Anträge bei der Sächsischen Aufbaubank eingereicht.


Als zwei Ansprechpartner waren zwei Sozialpädagog(inn)en, Manuela Böck und Falko Schnitter, tätig. Sie leiteten das Projekt, waren Betreuer/innen und Ansprechpartner in allen Aktivitäten.

Der Anspruch des Projektes wird im Namen A K A D E M I E deutlich:

A ttraktive Projekte selbst gestalten
K ompetenzen fördern
A kzeptanz üben
D enkanstöße geben
E rfahrungen sammeln
M öglichkeiten ausschöpfen
I nteressen wecken
E ngagement, Erfolg haben.

Im Projekt wirkten über 50 Schülerinnen und Schüler aus mehren Schulen mit. Mit den Schulen, besonders dem Gymnasium Dresden-Cotta, der Mittelschule Dresden-Cossebaude und dem Förderschulzentrum “Am Leutewitzer Park”, hatte der LJBW e.V.  Kooperationsverträge abgeschlossen.

Eine wissenschaftliche Begleitung des Projektes sicherte die regelmäßige Evaluation. Begleitet wird das Projekt vom Institut für regionale Innovation und Sozialforschung e.V. (IRIS).
Alle aktuellen Informationen zum Projekt wurden auf der Webseite des Kinder- und Jugendhauses INSEL veröffentlicht. Die Teilnehmenden am Projekt haben auch eine eigene Homepage erstellt.

 

EDURES

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Das Projekt EDURES (Bildung und Erneuerbare Energien) war von 2006 bis 2007 Teil des INTEREG III Projektes Enercy’regio zur Förderung von Alternativen Energien und effiziente Nutzung von vorhandenen Energien. Um eine nachhaltige und breite Wirkung zu erzielen, wurden neben Städten und Gemeinden, kleine und mittelständische Unternehmen und die Bevölkerung direkt (unser Teilbereich) angesprochen. 

Gemeinsamen mit unseren sächsischen Partnern TGZ Bautzen und Technologieförderverein Bautzen e.V. haben wir über Projekte an Kindergärten, Schulen, im Freizeitbereich und in der Öffentlichkeit Kinder und Jugendliche für das Thema Energieeffizienz und alternative Energien sensibilisiert.

Neue Impulse für Methoden und Projektideen erhielten wir durch den Austausch mit  europäischen Partnern aus Italien, Griechenland und Schweden. Neue Projektideen wurden von uns aufgenommen und an die Mitglieder weitergeleitet, Beispiele und Ideen wurden im Gegenschritt den europäischen Partner vorgestellt und mit ihnen diskutiert. Darüber könnte eine weitere internationale Zusammenarbeit der Mitglieder entwickelt werden.

Flyer zum EDURES – Projekt

Die Ergebnisse des Projektes in einer Broschüre des Freistaates Sachsen

EXPO SCIENCE EUROPE (ESE) 2004 in Dresden

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- Europäisches Wissenschaftsforum der Jugend -
Die EXPO SCIENCE EUROPE 2004 ist zu Ende. Insgesamt 500 Teilnehmer aus 33 Nationen haben eine spannende Veranstaltung erlebt. Die  Reaktionen der Beteiligten sind durchweg positiv und die Veranstalter froh über den reibungslosen Ablauf. Der Landesverband Sächsischer Jugendbildungswerke e.V. und INWENT danken allen Sponsoren und Partnern, den Kuratoren und allen Helfern, die der Veranstaltung zu diesem Erfolg verholfen haben!       

Rückblick

Mit der EXPO SCIENCE EUROPE 2004 ging einer der Höhepunkte in der Reihe der wissenschaftlichen Veranstaltungen der Stadt Dresden zu Ende. Die ESE 2004 war aber bei weitem kein lokales oder regionales Ereignis, sondern in der Tat ein europäisches. Insgesamt 500 Teilnehmer aus 33 europäischen und teilweise sogar außereuropäischen Ländern waren angereist, um ihre naturwissenschaftlich-technischen Projekte zu präsentieren. So konnte man am 08. Juli im Internationalen CongressCenter Dresden den Aufbau der vielseitigsten und qualitativ hochwertigsten Projektausstellung erleben, die es in dem achtjährigen Bestehen der ESE je gab.

Über 3.000 Besucher sahen in den fünf öffentlichen Tagen nicht nur die 180 Projekt-stände der Jugendlichen aus den unterschiedlichsten Wissenschaftsdisziplinen, sondern auch die Ausstellung „Eureka“ der EU-Kommission – erstmals in Deutschland, darüber hinaus spannende Experimente zum Anfassen und Mitmachen, Infostände verschiedener Firmen und Forschungseinrichtungen und vieles mehr. Das „Jahr der Technik“ war ebenfalls mit  Aktionen rund um die Themen Elektronik und Optik vertreten. Somit fand die ESE in Dresden eine würdige Fortsetzung der Veranstaltungen in Prag, Coimbra, Charleroi und Bratislava. Darüber hinaus wurden neue Maßstäbe gesetzt – erstmals gab es ein ESE-Radio, das die gesamte Woche 24 Stunden am Tag auf Sendung war und von dem Ereignis berichtete!

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Die Ausstellung wurde durch ein umfangreiches Rahmenprogramm ergänzt. So hatten die Teilnehmer die Möglichkeit, auf Exkursionen die Dresdner Kultur- und Wissenschaftslandschaft kennen zu lernen. An den Abenden sorgten unterschiedliche Aktionen für den kulturellen Austausch der Teilnehmer untereinander – etwa der Länderabend, bei dem jede Delegation einen Beitrag aus ihrem Kulturkreis einbrachte. Obwohl so das Tagesprogramm sehr voll war, ließen es sich die meisten Teilnehmer nicht nehmen, nachher noch das Nachtleben in der Dresdner Neustadt zu erkunden.

Die Resonanz aller Beteiligten ist überwältigend positiv. Gelobt wurde vor allem die Qualität der gezeigten Projekte und der Ausstellung im Allgemeinen, aber auch das Programm und dessen Ablauf kamen gut an. Die Ziele der Veranstaltung wurden somit weitestgehend erreicht.

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Abschlussfoto mit allen Teilnehmenden - Quelle: Dr. Joehnk - Coswig

Der Landesverband Sächsischer Jugendbildungswerke e.V. und das junge Team von INWENT als Organisatoren sind daher zufrieden mit dem Verlauf der EXPO SCIENCE EUROPE 2004. Der Dank gilt vor allem den Sponsoren und Partnern, die das Ereignis ermöglicht haben. Hervorzuheben ist vor allem die Arbeit des Kuratoriums, das in der zweijährigen Vorbereitungsphase die entscheidende Hilfe geleistet hat, um die finanziellen und technischen Hürden zu überwinden. Darüber hinaus müssen aber unbedingt die Helfer Erwähnung finden, die großartig in der Logistik, der Betreuung der Delegationen, beim Dolmetschen und vielem mehr mitgearbeitet haben. Allen ein großes Dankeschön!

Besonderes Dankeschön den Unterstützern und Sponsoren der ESE 2004, insbesondere den Mitgliedern des Kuratoriums, das uns von 2002 bis 2004 bei der Vorbereitung zur Seite stand.

Das Vorbereitungsteam für die ESE 2004 erhielt die Auszeichnung SACHSEN-ASS 2004

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Quelle: Stiftung Sachsen-ASSE

Zum Downloaden gibt es hier den Abschlussbericht zur ESE 2004 und die  Übersicht der Presseinformationen über die ESE
Interessenten können beim LJBW die CD-ROM über die ESE2004 bestellen.

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ICC in Dresden war Tagungsort der ESE 2004

Das Sächsische Jugendforum für Wissenschaft und Technik

wurde 1999 bis 2007 als  ein Podium für an Wissenschaft und Technik interessierte Kinder und Jugendliche gestaltet, es war ein Treffpunkt junger Tüftler und Erfinder, die hier gemeinsam Ihre Ideen austauschen können und ihre eigenen Projekte vorstellten. Die Teilnehmenden kamen aus Arbeitsgemeinschaften/Interessengemeinschaften in Jugendeinrichtungen, in Schulen u.a. Einrichtungen, aber auch als Einzelner war  eine Teilnahme möglich.

1999 – Hoyerswerda – Schirmherr:  Prof. Dr. Biedenkopf – Sächsischer Ministerpräsident
2000 – Chemnitz – Schirmherr: Dr. Geisler – Sächsischer Staatsminister für Soziales
2001 – Bautzen – Schirmherr: Dr. Schommer – Sächsischer Staatsminister für Wirtschaft und Arbeit
2002 – Dresden – Schirmherr: Dr. Rößler – Sächsischer Staatsminister für Kultus
2003 – Leipzig – Schirmherr: Herr Tiefensee – Oberbürgermeister der Stadt leipzig
2004 – “Europäisches Wissenschaftsforum der Jugend” in Dresden – EXPO SCIENCE EUROPE (ESE 2004) – Schirmherr: Prof. Dr. Milbradt – Sächsischer Ministerpräsident

2005 – Dresden – Schirmherrin: Frau Ludwig – Sächsische Staatsministerin für Wissenschaft und Kunst                                                                                          2007 – Dresden - Schirmherrin: Frau Dr. Stange – Sächsische Staatsministerin für Wissenschaft und Kunst

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Saechsisches Jugendforum 2003 Leipzig

Unterstützer der ESE 2004 in Dresden

Schirmherren der ESE 2004 war der Sächsische Ministerpräsident, Prof. Dr. Milbradt, und der Präsident der Leibniz-Gesellschaft, Herr Olaf Henkel.

Gefördert wurde die ESE 2004 aus Mitteln des Kinder- und Jugendplanes des Bundes, aus Mitteln des Sächsischen Staatsministeriums für Soziales und durch das Deutsch-Französische Jugendwerk.

Die EXPO SCIENCE EUROPE – das Europäische Wissenschaftsforum der Jugend – vom 9. bis 13. Juli 2004 in Dresden unterstützten außer sächsischen Firmen auch weitere namhafte deutsche Unternehmen, Institutionen und Einrichtungen:

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EQUAL – Entwicklungspartnerschaft (EP)

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- “Erschließung neuer Arbeitsplätze für junge Menschen in der Sozialwirtschaft”

Im Rahmen der EU Gemeinschaftsinitiative EQUAL beteiligt sich der Landesverband in einer Entwicklungspartnerschaft mit anderen sächsichen Verbänden.

Ziel der Entwicklungspartnerschaft:
Die EP ist darauf ausgerichtet, neue Beschäftigungsmöglichkeiten für junge Erwachsene an der zweiten Schwelle im ländlichen Raum in Sachsen im Dienstleistungssektor zu schaffen, Organisationen im Dritten Sektor in ihrer Neuprofilierung – weg von der Maßnahmenorientierung – zu einem social agent zu unterstützen, die Vernetzung der regionalen Sozialwirtschaft und Schnittstellen zur regionalen Wirtschaft auf- und auszubauen sowie diese Ge-samtstrategie durch ein regionales Wissensmanagement abzusichern und nachhaltig zu stärken. Die EP wird zudem Module zur beschäftigungsorientierten Stärkung der
Sozialwirtschaft erstellen.

Die EP ist sektoral angelegt; in ihr sind die wichtigsten Akteure der vereinsorganisierten Sozialwirtschaft und der soziokulturellen Basisinitiativen aus Sachsen vertreten. Die dabei gegebene Pluralität ermöglicht verschiedene Zugänge, die Resultate der Zielerreichung lassen sich in einen EP-internen good practice-Wettbewerb ermitteln.

Die EP folgt insgesamt mit ihrem integrierten Ansatz einer doppelten strategischen Ausrichtung:
Einmal geht es um eine Stärkung des sozialwirtschaftlichen Bereichs durch gezielte Organisationsberatung. Zum zweiten steht die EP für eine Öffnung ihrer Akteure in den Teilprojekten und deren Untergliederungen (Mitgliedsvereine/-zentren) für soziale Problemlagen. Leitperspektive der EP ist die Erkenntnis der Partner, dass die Organisationen des dritten Sektors gegenwärtig gefordert sind, sich von einem reaktiven und maßnahmenorientierten Aufgabenverständnis zu verabschieden, um selbst eine aktive Gestaltungskraft und ein Initiator der Vernetzung für eine nachhaltige Regionalentwicklung zu werden und Potentiale der Beschäftigungsentwicklung auf regionaler und lokaler Ebene prozesshaft zu erschließen.

Innerhalb des LJBW waren  folgende Mitgliedsvereine und Projekte in die Realisierung der Entwicklungspartnerschaft einbezogen:
- der Förderverein des Naturwissenschaftlich-technischen Jugendzentrums Hoyerswerda e.V.
- das Kinder- und Jugenddorf “Erholung und Natur (ERNA)” e.V. Papstdorf
- das Freizeitzentrum “Regenbogen” e.V. Bischofswerda
- der Verein “Abenteuer & Projekte” e.V. Dittmannsdorf
- das Projekt “Wissenschaftsmobil” an der Geschäftsstelle des LJBW in Dresden
- das Projekt “WaldErlebnisWerkstatt” im Forstbotanischen Garten Tharandt

>Koordiniert wurde das Projekt in der Geschäftsstelle des LJBW durch eine Projektleiterin:  Sybille Ott - ott@ljbw.de - Tel.: 0351 427 50 778

Start des Projektes beim LJBW war der 15. Juni 2002. Das Projekt wurde 2005 abgeschlossen.

Der Träger des EQUAL Projektes ist der Verein IRIS e.V.

Das EQUAL Projekt wird gefördert durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Arbeit aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds.

EQUAL Projekt Jugend ohne GrenzenIn der EQUAL – Entwicklungspartnerschaft bereitete das Team der jungen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den beteiligten Verbänden und Organisationen das internationale Projekt „Jugend ohne Grenzen“ vor.

Dieses Projekt wurde anlässlich der Feierlichkeiten zur Aufnahme der neuen EU-Länder am 01.Mai 2004 in Zittau realisiert.

FORMEL E

      Quellen: Foto 1 – SZ / LJBW

   E-Mobil auf der EXPO 2000        ese_1998_portugal
 

  
Träger dieses Projekts waren der VITW (Verein der Ingenieure, Techniker und Wirtschaftler in Sachsen e.V.) und der LJBW.

Was ist Formel E:
Wir bauen kleine Flitzer mit E-Antrieb –  Größte Energiequelle an Bord 1500 VAh (z.B. 2 x 12V 60Ah) –  Höchstgeschwindigkeit 40 km/h
Größte Spannung 42 V

Im Wettbewerb werden 2 x 10 Runden gefahren. Wir starten in zwei Altersklassen (9 – 13 und 14 – 18 Jahre)
Es werden Sachsenmeisterschaften ausgetragen.

Wer kann mit machen:
Jeder der sich für Technik interessiert und nicht nur fahren will, denn eine Bedingung ist: Die Fahrzeuge müssen selbst gebaut sein!

Wo gibt es Arbeitsgemeinschaften:
Im Kreis Delitzsch Rennstall Rabutz Dorfstraße 16 04509 Rabutz
Im Kreis Bautzen Kinder.- u. Jugendzentrum Wallstr. 3 02625 Bautzen
Im Kreis Pirna Station Junger Techniker Pionierlagerstr. 01824 Papstdorf
Im Kreis Aue Kinder- u. Jugendfreizeitzentrum Schneeberg
Im Kreis Meißen Mittelschule Oberlößnitz in 01445 Radebeul
In Dresden Falkenbrunnen AG Chemnitzer Str. 48a 01187 Dresden

Du kannst Dich an eine AG in Deiner Umgebung oder direkt an den VITW Arbeitskreis Jugend und Technik Dr. Elk Messerschmidt Dorfstr. 16, 04509 Rabutz wenden. Bauunterlagen, Bezugsquellen für Ersatzteile und Anleitung jeder Art werden gern gegeben. Es ist aber nicht sinnvoll das Fahrzeug allein zu bauen, denn zu einer Mannschaft gehören in jeder Altersklasse zwei Fahrer und jeder Fahrer muß auch was von Technik und vom Fahrzeug verstehen, denn wer starten will muß eine Lizenz der Formel E haben.

Was beinhaltet die Lizenzprüfung:
Teil 1 Technikprüfung – Es ist von der Mannschaft eine praktische Aufgabe am Fahrzeug zu lösen.
Teil 2 Fahrprüfung – Es ist eine schwierige Strecke in einer bestimmten Zeit ohne Fehler zu befahren.
Teil 3 Verkehrsrecht – Die Mannschaft muß in einer Gesprächsrunde mit der Polizei sichere Kenntnisse im Straßenverkehr beweisen.

INWENT – Ideennetzwerk Wissenschaft und Technik

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Es ist schon erstaunlich, dass der Technologiestandort Deutschland – in dem es ja für so gut wie alles einen Verein gibt – bis vor vier Jahren keine einzige Jugendorganisation auf naturwissenschaftlich-technischem Gebiet im eigentlichen Sinne hervorgebracht hat. 1997 dann wurde das Netzwerk Junger Forscher und Erfinder Sachsens (NJFE) gegründet, die bundesweit erste Initiative, die von Jugendlichen für Jugendliche ausging. Die Struktur und die Aktionen des Netzwerkes sind darauf ausgelegt, Jugendliche zur Auseinandersetzung mit Themen aus Naturwissenschaften und Technik zu motivieren, Interessierten eine Zusammenarbeit zu ermöglichen und somit insgesamt außerschulische Jugendarbeit auf diesem Gebiet zu unterstützen und zu fördern. Genaueres zur Arbeit des Netzwerkes findet sich in der beiliegenden „Netzwerk-Philosophie“.

In den vergangenen vier Jahren konnten alle Beteiligten mit der Arbeit im Netzwerk viele Erfahrungen sammeln. Besonders die Organisation des Sächsischen Jugendforums für Wissenschaft und Technik mit seiner ständig wachsenden Teilnehmerzahl stellt immer wieder eine Herausforderung dar. Insgesamt wurde deutlich, dass die zusammen mit dem Landesverband Sächsischer Jugendbildungswerke e.V. – dem Dachverband des NJFE – organisierten Aktionen auf grosse Resonanz stiessen.

Als eines der grössten Probleme wird jedoch stets angeführt, dass das Netzwerk aufgrund seiner Struktur nur überregional agieren kann. Es ist angelegt, Jugendliche zu motivieren, sich zu Hause, an Schulen und außerschulischen Einrichtungen zu betätigen. Dazu bedarf es jedoch Ansprechpartner und Betreuer vor Ort, die Arbeitsgemeinschaften organisieren, bei Problemen beratend zur Seite stehen und vieles mehr. Solche Personen zu beschäftigen ist eigentlich Aufgabe des Staates. Aber die Bildungspolitik in Deutschland ist, gerade was den außerschulischen Sektor betrifft, in den letzten 10 Jahren in eine extreme Schiefläge geraten. Viele Einrichtungen wurden geschlossen, andere haben ihr Profil so verkleinert, dass es fast nur noch soziale Jugendarbeit umfasst. In den Schulen werden neben dem normalen Unterricht nur sehr selten Arbeitsgemeinschaften zur Vertiefung bestimmter Themen angeboten. Lehrer, die bereit sind, solche Dinge durchzuführen, findet man an den wenigsten Schulen.

Auf der anderen Seite beklagen sich Politiker über einen Mangel an Natur- und Ingenieurswissenschaftlern, die Diskussion um die Greencard ist nur zu gut bekannt. Alles dies sind Entwicklungen, die dem Standort Deutschland in einer Art und Weise schaden werden, die heute noch gar nicht abzusehen ist.

Die Mitglieder des Netzwerkes haben sich entschlossen, dieser Entwicklung hier im Freistaat Sachsen aktiv entgegenzusteuern. Als eine Reaktion auf die gegenwärtige Situation soll die Struktur des Netzwerkes im Jahr 2001 verändert werden. Der Gedanke ist, Firmen und Universitäten noch aktiver in das Netzwerk einzubeziehen. Es sollen dort Mitarbeiter gefunden werden, die sich bereit erklären, als Ansprechpartner für Jugendliche zu fungieren. So können zum Beispiel neue Arbeitsgemeinschaften, Industriepartnerschaften für Schulen und anderes entstehen.

Es gibt bereits einige Orte, in denen dieses Vorhaben erfolgreich in die Tat umgesetzt wurde, so z.B. in Bautzen zwischen dem Technologie- und Gründerzentrum und verschiedenen Schulen, in Dresden zwischen einigen Gymnasien der Stadt und der Technischen Universität, in Chemnitz organisiert die Firma Solaris verschiedene Angebote für Jugendliche.

Es geht insgesamt also darum, neben den Jugendlichen Unternehmen, Schulen, Hochschulen, Forschungsinstitute, Jugendhäuser und viele weitere Einrichtungen in das Netzwerk zu integrieren. Dieser Gedanke wurde bereits mit Vertretern von Politik und Wirtschaft diskutiert und stiess auf grosse Resonanz. Letztlich ist angedacht, eine neue Organisation ins Leben zu rufen, bei der das bisherige Netzwerk nur einen Teil, den „jugendlichen“ Teil sozusagen, darstellt. Ein grosser Vorteil einer solchen Organisation wäre, dass nicht wie bisher viele Aktionen der verschiedenen Veranstalter parallel aneinander vorbei laufen, sondern in Zusammenarbeit durchgeführt werden können. Diese weitergeführte Vernetzung führt sicherlich auch dazu, dass noch mehr Projekte intensiver gefördert und noch mehr Ideen umgesetzt werden können. Die Organisation soll den Namen „INWENT – Ideennetzwerk Wissenschaft und Technik“ tragen.

Wie bereits angedeutet stösst dieses Vorhaben auf großes Interesse seitens der Wirtschaftler und der Vertreter der Hochschulen. Mit einer Gruppe konnten wir jedoch noch nicht sprechen: den Jugendlichen. Deshalb wollen wir – die Vertreter des Netzwerkes – die Gelegenheit nutzen, auf dem 3. Sächsischen Jugendforum für Wissenschaft und Technik (Bautzen, 19.05. 01) die Teilnehmer in einer Diskussionsrunde nach ihrer Meinung zu diesem Vorhaben zu fragen. Wie bereits erwähnt, wird das Netzwerk bisher ja von Jugendlichen für Jugendliche organisiert. So wird es auch in Zukunft sein. Das heisst – und davon hängt das Vorhaben letztlich ab – das sich Jugendliche finden müssen, die sich in diese Organisation einbringen, sich engagieren und bereit sind, etwas Arbeit auf sich zu nehmen. Es gibt da die verschiedensten Dinge zu tun: von der Organisation von Workshops bis zur Betreuung der Homepage oder der Redaktion der INWENT-Zeitung, vieles steht dazu auch in der Netzwerk-Philosophie.

In Bautzen soll also letztlich die Frage geklärt werden, ob eine Organisation wie INWENT aus Sicht der Jugendlichen sinnvoll ist, wie sie aufgebaut sein und welche Veranstaltungen es geben sollte. All dies natürlich mit der Konsequenz, dass alle Vorhaben der aktiven Mitarbeit der Jugendlichen bedürfen, die – mit Unterstützung des Dachverbandes LJBW – die Vorhaben von INWENT selbst organisieren. Wir würden uns freuen, wenn jeder, der dieses Schreiben liest, sich vorab einmal eine Meinung bilden und diese in Bautzen in der Diskussionsrunde einbringen könnte. Natürlich sprechen wir hiermit genauso Wirtschaftler, Wissenschaftler, Vertreter der Politik, Lehrer und alle Interessierten an mit der Bitte um Ihre Meinung und Ihre Unterstützung.

Helfen Sie mit – es geht um die Zukunft des Technologiestandortes Sachsen!

Die Sprecher des Ideennetzwerkes Wissenschaft und Technik

Das Projekt wurde in den Jahren 1997 bis 2005 realisiert.

Die Mitglieder des Netzwerkes organisierten die Sächsischen Jugendforen für Wissenschaft und Technik und die EXPO SCIENCE EUROPE (ESE) 2004 in Dresden.

INWENT war ein INSTI-Erfinderklub und wurde vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert.
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Informationsblatt über INWENT

LEADER+ – Projekt: “Technik eröffnet Perspektiven”

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Ein Projekt des LJBW e.V. mit Mittelschulen und Unternehmen des Landkreises Sächsische Schweiz

Kooperationspartner im Landkreis war die Fachabteilung Jugend und Soziales des Landratsamtes

Schirmherr des Projektes war Herr Klaus Brähmig, Mitglied des Deutschen Bundestages.

Gefördert durch das Sächsische Staatsministerium für Umwelt und Landwirtschaft mit Mitteln der Europäischen Gemeinschaftsinitiative Leader+

Das Projekt wurde im Landkreis Sächsische Schweiz im Raum Sebnitz/Neustadt/Stolpen als berufsorientierendes Projekt für Mittelschüler realisiert.

Informationsblatt zum Projekt

Schwerpunkte des Projektes

Um eine selbstbestimmte und realistische Entscheidung für einen zukünftigen Beruf treffen zu können, müssen Mädchen und Jungen sich rechtzeitig orientieren. Nur wenn junge Menschen in berufsbildbezogene Arbeitsprozesse eingebunden werden, lassen sich Fragen nach Berufswahl und Arbeitsplatzchancen thematisieren und beantworten.

Kernstück des Projektes ist die Vernetzung von Unternehmen, Schulen und Jugendeinrichtungen an den Standorten Sebnitz, Langburkersdorf, Neustadt, Stolpen und Hohnstein-Ehrenberg.

Gemeinsam mit Firmen der unmittelbaren Umgebung können Schüler und Schülerinnen bei dieser Freizeitaktivität firmenbezogene Teilprojekte entwickeln und umsetzen, Erfahrungen sammeln sowie Praktika erleben.

Für alle Beteiligten ergeben sich dadurch große Vorteile – Zukunftschancen in der Region.

Ziele des Projektes

Dieses Projekt

+ richtet sich an Jugendliche der 7., 8. und 9. Klassen

+ wird in der Freizeit der Jugendlichen durchgeführt

+ findet in der unmittelbaren Umgebung der beteiligten Jugendlichen statt

+ fördert und weckt Interessen an wissenschaftlich-technischen Aktivitäten der Jugendlichen in den Projektgruppen sowie am Knobeln und Forschen nach Neuem

+ ermöglicht den Jugendlichen einen Einblick in Berufsfelder, deren Anforderungen und Möglichkeiten für eine spätere Ausbildung sowie Berufsausübung gibt Jugendlichen die Chance auf kreative

Umsetzung ihrer eigenen Ideen

+ vermittelt vielseitige praktische Erfahrungen für die individuelle Entwicklung jedes Beteiligten

+ bietet Betriebsbesichtigungen und Schnupperkurse in Firmen

+ gibt den Kooperationspartnern die Möglichkeit einer tiefgründigeren, zukunftsorientierten Vorbereitung der Jugendlichen auf  ihr Berufsleben in der eigenen Region

Zeitrahmen des Projektes

8. Oktober 2005 – Eröffnung des Projektes durch den Landrat Michael Geisler beim Tag der Ausbildung im BSZ für Technik in Pirna

9.–11. Oktober 2005 – Auftaktveranstaltung mit den Firmenvertretern und den interessierten Jugendlichen im Kinder- und Jugenddorf ERNA e.V. zur Bildung der firmenspezifischen Projektgruppen

4. November 2005 – Auftaktkonferenz in der Neustadthalle mit allen beteiligten Partnern und Förderern des Projektes

Ab November 2005 – Umsetzung der firmenbezogenen Teilprojekte in den Projektgruppen mit allen interessierten, beteiligten Jugendlichen in deren Freizeit in den Firmen sowie im Haus der Kinder und Jugend e.V. Sebnitz

13.–16. Februar 2006 – Zwischenbilanzveranstaltung mit den Jugendlichen und Kooperationspartnern im Kinder- und Jugenddorf ERNA e.V. in Papstdorf zur Vorstellung von Ergebnissen sowie zum Erfahrungsaustausch

24.–29. Juli 2006 – Zwischenbilanzveranstaltung mit den Jugendlichen, Kooperationspartnern, Eltern der beteiligten Jugendlichen im Kinder- und Jugenddorf ERNA e.V. sowie Einbeziehung von tschechischen naturwissenschaftlich-technisch interessierten Jugendlichen

Februar 2007 – Bilanzveranstaltung zur Auswertung der Ergebnisse

Kooperationspartner des Projektes waren:
sebnitzer fensterbau GmbH
Hohnsteiner Straße 6, 01855 Sebnitz
Geschäftsführer: Herr S. Jehle

FG Fußbodengeräte- und Maschinenbau GmbH
Am Karrenberg 10, 01844 Neustadt/Sa.
Geschäftsführer: Herr P. Bürger

Internationaler Bund – BZ Neustadt
Berghausstraße 3a, 01844 Neustadt/Sa.
Leiter des IB – BZ: Herr S. Hübner

TILLIG Modellbahnen GmbH & Co. KG
Promenade 1, 01855 Sebnitz
Geschäftsführer: Hans- Jürgen Tillig

Robert Bosch Elektrowerkzeuge GmbH
Siedlerstraße 2, 01855 Sebnitz
Leiterin Personalabteilung: Frau Chr. Neumann

Schulen
Mittelschule „Am Knöchel“
Götzinger Straße 9, 01855 Sebnitz
Schulleiter: Herr J. Hubert

Friedrich-Schiller-Schule
Bischofswerdaer Straße 15, 01844 Neustadt/Sa.
Schulleiter: Herr K. Anders

Mittelschule Langburkersdorf
Dorfstraße 16, 01844 Hohwald/OT Langburkersdorf
Schulleiter: Herr T. König

Ludwig-Renn-Mittelschule
Pirnaer Landstraße 1, 01833 Stolpen
Schulleiter: Herr Neubert

Schule zur Lernförderung „Adolf Tannert“
Hauptstraße 74, 01848 Hohnstein/OT Ehrenberg
Schulleiterin: Frau I. Reichelt

Jugendeinrichtungen
Kinder- und Jugenddorf ERNA e.V.
Pionierlagerstraße 89 a, 01824 Papstdorf
Geschäftsführerin: Frau G. Witt

Haus der Kinder und Jugend e. V.
Bahnhofstraße 12, 01855 Sebnitz
Geschäftsführender Vorstand: Herr D. Hultsch

Die Koordinierung des Projektes erfolgte durch
Projektleiterin Carmen Vogt
LJBW e.V. – Projektbüro im Kinder und Jugendhaus Sebnitz
Bahnhofstraße 12, 01855 Sebnitz
Tel. 035971 809525, Fax 035971 52338
Mobil 0162 6132465
E- Mail: vogt@ljbw.de

Die Sächsische Jugendstiftung wählte das Projekt „Technik eröffnet Perspektiven“ im Wettbewerb „NOVUM“ 2006 als Preisträger aus. Das ist eine Ermutigung und Bestätigung für dieses Projekt der berufsorientierenden Jugendbildung

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